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Nachdem meine Mama Baira und mein Papi Goliath-Bootsmann am 06. Juni 2012 Hochzeit gefeiert hatten, war es am 06. August 2012 soweit - ich und meine zehn Landseer-Geschwisterchen machten uns auf den Weg aus Mama´s dunklem, aber gemütlichen Bauchi heraus!

- Große, weite Welt: WIR KOMMEN!!! 

Ich erblickte als erster das Licht der Welt im Zwinger "Vom Amber Lake" bei Kristina Berg :-)

 

 

Nach der Geburt waren nicht nur meine Mami, sondern auch die Zweibeiner ganz schön fertig! Doch als sie uns Neune dann so friedlich trinken sahen, da waren Schmerzen und Aufregung vergessen und alle freuten sich riesig :-) 

 

 

 

.... so ging die Zeit ins Land....

Meine Geschwister und ich wuchsen zu richtig propperen Kerlchen (und Mädchen) heran und trieben eine Menge Schabernack, bis - ja bis uns an einem Samstag Nachmittag plötzlich fünf fremde Menschen besuchen kamen....

Nun stellt Euch vor, plötzlich drehte sich alles nur noch um MICH ;-)

Meine Ziehmama vertraute mich dem Mann mit so richtig starken Armen an und da dämmerte es mir: Ist das vielleicht das "Oberhaupt" meiner neue Familie?????? 

Oh ja, so sollte es sein - das waren sie, meine "Schuster´s"! 

 

 

.... doch die Story wie sie ausgerechnet auf uns Landseer kamen und warum die Fünf gerade mich als neues Familienmitglied auserkoren haben, deren Besuch bei mir, meine Reise nach Bayern und die ersten vorsichtigen Tapser im neuen Heim - - das hat sich mein Frauchen alles "von der Seele geschrieben" (damit auch ja nichts vergessen wird!) - und wenn es Euch interessiert, dann nehmt Euch ein bißchen Zeit - ich wünsch Euch viel Spaß beim Lesen :-)

 

Wie die Schuster-Family zu Ihrem Wunschkind „Campino“ kam – ooooder:

Es gibt sie doch, die Liebe auf den 1. Blick - und dies nicht nur zwischen uns Zweibeinern!

 

….. tja und dieser letzte Satz, der darf hier im wahrsten Sinne des Wortes wörtlich genommen werden – aber: Der Reihe nach :-)

Am 21. und 22 Juli 2012 fand in Augsburg – sozusagen gleich um´s Eck die Internationale Hundeausstellung statt. So viele verschiedene Hunderassen auf einen Streich zu sehen, dass wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so machten wir uns am Sonntagnachmittag – (um noch wirklich etwas zu sehen, eigentlich erst viel zu spät – aber wer weiß, anscheinend hat es genau so sein sollen?! ) – auf nach Augsburg!

Dort angekommen bestaunten wir die „übriggebliebenen“ Hunde- und Rassen und sahen uns das Programm am Ehrenring mit Begeisterung an – ja und genau DA passierte es: Ein älteres Ehepaar mit einem wunderschönen, weiß/schwarzen Hund lief uns über den Weg! Staunend sahen wir den dreien nach und Papa-Schuster meinte voller Ehrfurcht: „Also wenn wir jemals wieder einen Hund haben sollten, dann genau SO EINEN!!!“

Ja und mit eben diesem Satz hatte er bei den restlichen Familienmitgliedern den richtigen „Knopf“ gedrückt, denn irgendetwas fehlte nach unserem Golden Retriever "Balou" und seinem Freund dem Cocker Spaniel „Sanjo“ im Hause Schuster…..

Wir liefen weiter und insgeheim hoffte jeder, dass sich unsere Wege nochmals mit denen des netten Ehepaars kreuzen würden…. es kam wie es kommen mußte: Jannik entdeckte sie als erster und schon spurteten wir los, denn dieses mal würden wir (wie sich im Gespräch herausstellte, hießen die lieben Leute „Köhler“), sie mit unseren Fragen löchern ;-)

Wir erfuhren das Ihre Hündin „Agi (Agneta) von der Sternstrasse“ heißt, in Odelzhausen (wiederum ganz in unserer Nähe) auf die Welt kam und sich die Rasse „Landseer“ nennt…. Aufgrund unserer vielen Fragen entwickelte sich ein interessantes und lustiges Gespräch, denn irgendwie waren wir 8 uns alle auf den ersten Blick sympathisch :-)

Am Ende gaben uns Ute und Alfred Köhler noch den Tipp mit auf den Weg, einmal auf der Seite des „VLD“ vorbeizuschauen, dort könnten wir uns noch viiiiiiel mehr Informationen rund um den Landseer holen – ja und außerdem gibt es dort eine Welpen- und Züchterliste….

Mit einem tollen Gefühl der Vorfreude im Bauch fuhren wir nach Hause und natürlich versammelten sich dort gleich alle um den PC ;-)

Die Seite des VLD´s verschlangen wir förmlich und nach einigem Hin- und Herüberlegen kamen wir zu dem Entschluss gleich am nächsten Tag bei Familie Detto und den Landseern von der Sternstrasse anzurufen – schließlich wollten wir Infos, Infos, Infos….. Gesagt, getan! Geduldig beantwortete mir Michaela all meine Fragen und sie riet uns auch, möglichst viele Landseer anzuschauen sowie deren Züchter kennenzulernen – denn lernen (und nicht nur aus Büchern und dem Internet), dass sollten und wollten wir ja auch!

Wie lange ich mit Michaela telefonierte, weiß ich nicht mehr – nur soviel: Es sollten noch etliche Telefonate von längerer Dauer mit vielen anderen ebenso geduldigen und netten Züchtern folgen ;-)  Tja und auch hier folgten auf Worte Taten und so starteten wir wenige Tage später „Schuster´s - Schwäbische Landseer-Tour“ zu Familie Haugg und deren Hündin  Tala – denn diese sollte in den kommenden Wochen ihre Babys bekommen und falls alles klappen sollte, wollten wir uns gerne in einem „Vorstellungsgespräch“ für einen kleinen Landsi –Bub „bewerben“ :-)

Nach einem netten Plausch und vielen Infos setzten wir unsere Reise fort und besuchten sogleich den Papa der Welpis: Gino von Avalon samt Rudel und dessen  Zweibeinern…. völlig geplättet von soviel Neuem kamen wir spät am Abend wieder zuhause an… Doch schon am nächsten Wochenende sollte unsere Reise weitergehen – diesmal als „Bayerische-Landseer-Tour“!

Wir machten einen Ausflug zu Familie Liegsalz und deren beiden Landseern „Herakles und Hannibal“ – nicht nur wir Erwachsene, auch unsere Kiddis waren tief beeindruckt von soviel Anmut – die ein Landseer auch dann noch besitzt, wenn er, wie der liebe Hannibal, bereits stolze 13 Jahre zählt!

Auch hier wurde unser Besuch länger als gedacht (wie sich herausstellte, sollte dies die Regel werden *schmunzel*) und nach einem Käffchen und einem Spaziergang schauten wir bei Familie Detto noch „kurz“ vorbei ;-) Das auch dieses Treffen länger dauerte als geplant, brauche ich wohl nicht zu erwähnen ?!  ….. wollten wir noch mehr Landseer sehen????? – Oh ja!!!!

Dazu mussten wir allerdings unseren Tourradius ein "kleines Bisschen" erweitern und umbenennen in: „Schuster´s weiß/schwarzes Wochenende- Teil 1“  denn:  Es sollte nach Wittingen auf die Clubschau des VLD´S gehen! Kurz überlegt: Mama und Papa hatten Urlaub, die Kids Ferien, ein Dach über dem Kopf fanden wir in der nahegelegenen Jugendherberge – also los – auf nach Niedersachsen :-)

Was wir dort sahen, übertraf all unsere Erwartungen: Schlappe 72 Landseer waren gemeldet! Wow!!! Am Samstag angekommen, trafen wir schnell „alte Bekannte“ (u.a. „unsere Agi“ und die lieben Köhlers) wieder, die uns sogleich mit in ihrer Gemeinschaft aufnahmen :-) Als nächstes staffierten wir uns am VLD-Stand fleißig mit allerlei „Landseer-Utensilien“ aus und machten unsere Runde auf dem Ausstellungsplatz :-) 

Hier sei an dieser Stelle einmal erwähnt, dass – egal wo auch immer wir vorbeischauten - wir stets von sämtlichen Landsi-Besitzern mit einer Gastfreude und Engelsgeduld empfangen wurden, die seinesgleichen sucht!!!

Schnell saßen Schuster´s (die nun fast alles hatten, nur noch keinen Hund ;-) - einmal bei den Einen, dann bei den Anderen und immer war es so richtig nett :-) Am Sonntag dann, kamen wir bei all den schönen Tieren aus dem Staunen nicht mehr heraus – ja und da stand es defintiv für uns fest: Wenn ein kleines Landi-Baby bei den Schuster´s einzieht, dann wollten wir diesen auch ausstellen! Noch voller Tatendrang traten wir am Sonntagabend die Heimreise an und waren uns einig: Nächstes Jahr kommen wir wieder – mit Hund! 

Nun fieberten wir dem Tag von Tala´s Entbindung entgegen…..

…. der mutmaßliche Geburtstermin rückte näher und als das Telefon klingelte und wir die Nummer von Familie Haugg auf dem Display sahen, da zitterte die ganze Family… doch - ein Landsi vom Fehlatal sollte es nicht werden, denn der kleine Bodo – Talas einziges Baby - sollte schon bald die Senioren eines nahegelegenen Altenheims mit seiner Anwesenheit erfreuen :-)

Ja - so kam es – oder hat es so sein sollen??? – das wir beim Zwinger „vom Amber Lake“ nochmals gaaaaaaaaaaaaaaaanz genau auf die Seite schauten, denn unser „heimlicher“ Favorit der stach uns bereits im Vorfeld  ins Auge…. 

Das Telefon in der Hand, die Nummer gewählt, das Freizeichen ertönte und alle 5 Schuster´s hielten den Atem an:  War der kleine Campino noch frei und falls ja – bekam unsere Bewerbung eine Chance?????? Fragen über Fragen, eine geduldige Kristina der ich gleich unsere gesamte Familiensituation „auftischte“ und…….ein Campino, der noch frei war!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ein Jubelschrei ging  durch´s Haus und sogleich machten wir Fotos von Garten und Haus, damit sich Familie Berg ein wenig Campino´s neues Heim vorstellen konnte – denn, der 01.09.12 wurde schon jetzt zum „kleinen Feiertag“ erklärt, an diesem Tag durften wir Campino, seine Mama Baira, sowie die acht Geschwisterchen zum ersten Mal besuchen :-)

Nun hielt uns natürlich nichts mehr auf….. wir lasen aus unseren Büchern sämtliche Buchstaben heraus und auf sämtlichen Seiten im Internet die uns noch mehr Informationen über den Landseer geben konnten waren wir Stammgast! Genauso freuten wir uns natürlich über jedes Bild von Campino, dass uns Kristina zukommen ließ. Auch mit dessen Papa, Goliath-Bootsmann von Avalon und seinen Zweibeinern nahmen wir Kontakt auf (das wir Volker und Nicole bereits in Wittingen über den Weg gelaufen sind und dort sowohl Bootsi, als auch Joshi gesehen hatten, dass stellte sich jetzt auch heraus) und siehe da: Auch mit den Beiden waren wir sofort auf einer Wellenlänge und sie freuten sich mit uns auf Bootsis kleinen Sohnemann und erzählten noch ein paar lustige Anekdoten aus ihrem Alltag mit Bootsmann und Joshi….

Ja und dann kam er – der Tag X!

Schuster´s starteten in´s „Weiß-Schwarze-Wochenende – Teil 2“:

Der Weg führte uns nach Sachsen, genauer gesagt nach Hoyerswerda zu Kristina und Mario Berg, den Landseern vom Amber Lake und natürlich zu UNSEREM Campino! Was waren wir aufgeregt, als wir nach gut fünf Stunden Fahrt endlich angekommen waren….

Familie Berg und ihre Landis Baira und Dora, sowie der gute Max begrüßten uns freudig und anschließend durften wir die wuselige Rasselbande besichtigen….. So redselig wir alle im Auto noch waren, so ruhig und andächtig standen wir nun vor der Wurfkiste - eine kleine Fellnase goldiger als die andere :-) Als Kristina dann dem „Schuschda-Papa“ – seinen – Campino auf den Arm legte, da hatte mein Mann genau denselben stolzen Ausdruck auf dem Gesicht, den er auch hatte als er seine neugeborenen Kinder das erste Mal auf dem Arm hielt und da war es wieder …. das Gefühl, dass alles genau so sein sollte!

Nach diesem ersten, zaghaften Probekuscheln durften die inzwischen 4 Wochen alten Bärchen zusammen mit Mama in den Garten. Dort wurde natürlich alles, auf den noch etwas wackeligen Beinchen, in Augenschein genommen und Campino begutachtete seine neue Familie auch ein bißchen genauer :-) Anschließend wurde an Bairas Milchbar ordentlich getrunken und schließlich halfen wir alle mit, die Meute wieder ins Wurfzimmer zu tragen – was die Babys dann machten???? Eine Runde schlafen natürlich – was den Kleinen mit den vollen Bäuchlein nicht allzu schwer gefallen ist ;-)

Nach einem ausführlichen Kaffeepäuschen schlug uns Kristina vor, am nächsten Tag doch nochmal vorbeizuschauen, damit wir von den vielen Eindrücken noch etwas mehr mit nach Hause nehmen konnten. Das Angebot ließen wir uns natürlich nicht entgehen! Der Abschied von den süßen Mäuschen fiel uns am nächsten Tag, wie Ihr Euch denken könnt, nicht leicht – aber wir wußten ja nun definitiv: Am 07.Oktober durften wir wiederkommen und dann würde es heißen: „Tage wie Dieser!“ – denn unsere Bewerbung trug Früchte und Campino sollte schon bald nach Bayern reisen :-)

Die Wochen bis zum besagten Abholtag vergingen viel langsamer als sonst und wir stürzten uns in all die verschiedenen liegengebliebenen Arbeiten, strichen die Tage im Kalender durch und richteten natürlich so langsam aber sicher Campinos neue Heimat so hunde- bzw. welpenfreundlich wie möglich ein….

Tja und schwupp di wupp – plötzlich hieß es: Noch dreimal schlafen, noch zweimal schlafen, noch einmal und………..LOS!!!! Aller guten Dinge sind drei – „Weiß-Schwarzes-Wochenende-Teil 3“!!!!

Kam es einem nur so vor, oder dauerte die Fahrt nach Hoyerswerda diesmal länger als sonst? Wir wußten es nicht – nur eines, dass wußten wir genau: Am nächsten Tag fuhr ein kleiner, dicker Pandabär mit Namen Campino mit uns nach Wehringen :-)

Erneut durften wir bereits am Samstag bei Familie Berg „einfallen“ und mit unserem Bub ausgiebig kuscheln. Danach wurden die Formalitäten erledigt, in lustiger Runde zu Abend gegessen und anschließend machten wir uns auf in unser Nachtlager….

Als wir am Sonntag wiederkamen, da saß Campino schon etwas „bedröbbelt“ neben seinen Geschwistern, denn für den Erstgeborenen hieß es nun auch als erstes: Umzug in eine neue Familie…… Als wir unser Wunschkind zum Auto brachten und sich alle Zwei- und Vierbeiner voneinander verabschiedet hatten, da kam sie wieder – Campino´s Hymne von den „Toten Hosen“ – Tage wie dieser“! - …..Ihr könnt uns glauben, wenn dieser Song im Radio kommt, da bekommen wir alle stets erneut Gänsehaut und der Tag, als unser Landseer zu uns kam wird wieder so lebendig wie damals im Oktober!

Die Heimfahrt meisterte „klein Panda“ mit Bravour! Ja und dann war es soweit: Unsere Familie hieß nach insgesamt knapp 4000! gefahrenen Landseer-Kilometern ihren Campino in Wehringen willkommen!

Jetzt ging es für den süßen Fratz erst einmal auf Entdeckungstour! Was gab es da nicht alles zu sehen: Die Hühner in Nachbars Garten (das er diese an Weihnachten noch persönlich besucht, dabei aber keinem Huhn etwas zuleide tun würde, das wußten wir zu diesem Zeitpunkt zum Glück noch nicht ;-) - die Teddyzwergkaninchen die mit ihm im Zimmer wohnten und nun für´s „Hasi-TV“ zuständig waren und natürlich unser Kater Luca :-)

Hungrig geworden von so vielen neuen Eindrücken verputzte Campino seine erste Mahlzeit im neuen Zuhause wie ein Wolf, und mit vollem Bauch, sowie einem Ausdruck auf dem Gesicht der, so wie wir es interpretiert haben zeigte: „Hier fühl ich mich wohl – bei denen bleib ich!“ schlief unser „4. Kind“ zufrieden ein…..

Allen zukünftigen Besitzern dieser wunderbaren Rasse dürfen wir an dieser Stelle noch etwas ganz Wichtiges mit auf den Weg geben: Sammelt so viele Infos wie möglich, guckt Euch möglichst viele Landis an und schaut dabei nicht auf den Kilometerstand denn: Der weiteste Weg lohnt sich – wenn es um Euren Landseer geht!

Die Schuster-Family mit ihrem Goldschatz "Campino vom Amber Lake"